Die Rückrunde in der Bayernliga wurde mit einem Heimkampf der Gemütlichkeit begonnen. Als erster Gegner der Rückrunde stand die Donauperle Bergheim an der Feuerlinie. Die Mertinger Schützen allesamt in guter Laune waren schon seit Tagen heiß auf diesen Wettkampf wussten sie doch um ihre im Training guten Leistungen die es nun abzurufen galt. Trotz Schnee Chaos in Österreich stand der Vorarlberger Thomas Muxel auf seinem Stammplatz der Position 1. Seine Gegnerin Sibille Gerstner konnte noch bei den ersten beiden 10er Serien dem Österreicher Paroli bieten musste sich zum Schluss des Wettkampfes jedoch der Klasse von Muxel beugen. 393:387 Ringe standen am Ende des Wettkampfes auf dem Zähler. Position 2 wurde mit dem Münchner Alexander Straßer besetzt, dieser legte richtig los mit Serien von 100;99;99;98 lies er seiner Gegnerin Pauline Strixner nicht den Hauch einer Chance. Das Endergebnis 396:388 für den Sympathischen Schützen der seit letzter Saison von der HSG München nach Mertingen wechselte. In der Dreierpaarung kämpfte Katharina Hafner, diese musste sich wenn auch knapp der Bergheimerin Isabel Gerstner mit 385:386 Ringen beugen. Auf Position vier stand Verena Schröttle mit 382:380 Ringen konnte sie den Wettkampf gegen Laura Braun für sich entscheiden. Die Position 5 war mit Maria Theresia Eckert besetzt. Auch Eckert konnte sich mit guten 382:379 Ringen gegen Eva-Maria Felbier durchsetzen. Somit waren weitere 2 Mannschaftspunkte für die Mertinger Mannschaft gesichert. Der zweite Wettkampf am späten Nachmittag wurde gegen die Mannschaft aus Offingen ausgetragen. Die Startaufstellung bei Mertingen war die gleiche wie beim ersten Wettkampf. Muxel konnte sich mit 394:388 Ringen gegen Florian Ferner behaupten und holte seinen Einzelpunkt ohne Gefährdung. Straßer musste sich seiner sehr Konstant schießenden Gegnerin Sabrina Hofhansl mit 386:389 Ringen beugen. Ebenso erging es Katharina Hafner sie hatte gegen den stark schießenden Offinger Michael Hausner mit 387:390 Ringen das Nachsehen. Sehr knapp zu Ungunsten Mertingens viel das Ergebnis auf der Position 4 aus. Verena Schröttle konnte gegen Stefan Hausner mit 379:380 Ringen die Partie nicht für sich entscheiden. Maria-Theresia Eckert hatte das Glück auf ihrer Seite. Die ersten beiden 10er Serien begann sie mit jeweils 90 Ringen was nicht ausreichen würde gegen ihren Gegner Stefan Mailänder der mit Zehnerserien von 96, und 93 loslegte. Doch Eckert kämpfte sich zäh Schuss um Schuss in den Wettkampf zurück mit den beiden letzten Serien von 97 und optimalen 100 Ringen konnte sie das Duell mit 377:376 Ringen knapp für sich entscheiden.

Artikel: Bernd Schröttle