Bei den diesjährigen Meisterschaften im Schützenbezirk Schwaben konnten die Mertinger Schützen neben den Disziplinengruppen Langwaffe, Kurzwaffe und Vorderlader ebenfalls im Bereich Flinte mit zahlreichen Teilnahmen und respektablen Ergebnissen aufwarten.

So fanden sich am 21. April 5 Mertinger Schützen in Thannhausen zum Vergleich in den Disziplinen Trap und Doppeltrap ein. In der Altersklasse Herren I musste sich Thomas Tannhäuser mit 58 zu 57 Treffern dem Erstplatzierten Eppishofener geschlagen geben. Da auf Platz 2 Treffergleichheit herrschte, fand er sich nach dem Serienvergleich nur auf dem verdienten 3. Podiumsplatz hinter einem Schützen des WTC Thannhausen wieder. Denis Heinloth hatte unterdessen mit leichten Schwankungen zu kämpfen, landete jedoch, nachdem er seine gewohnte Form wiedergefunden hatte, immerhin noch auf dem 6. Platz. Stephan Siebenhüter konnte sich bei den Herren II derweil auf Platz 10, Wolfgang Mair in der starken Altersklasse Herren III auf Platz 9 einreihen. Spannend wurde es im Anschluss auch beim Wettbewerb im Doppeltrap. Aufgrund der sehr eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten für diese Disziplin war der Ausgang für alle Teilnehmer relativ ungewiss. Denis Heinloth konnte sich hierbei schnell eine Taktik zurechtlegen und platzierte sich auf Platz 1, gefolgt von Tannhäuser auf Platz 2 und Floris Molenaar, ebenfalls Gemütlichkeit Mertingen, auf Platz 3.

Am 28. April trafen sich dann schwabens beste Skeet-Schützen auf der Anlage des Schießclub Graf von Stauffenberg in Amerdingen zum Wettbewerb ein. Wiederum konnten sich Thomas Tannhäuser und Denis Heinloth auf Platz 3 und 4 bei den Herren I beweisen. Platz 1 und 2 gingen an Drei Linden Zusmarshausen und Amerdingen. Die Altersklassen Herren II und höher waren deutlich von denen Amerdingener Schützen dominiert, die sich sowohl bei den Herren II und III den 1. Platz, bei den Herren IV immerhin noch den 2. Platz sichern konnten. Platz 1 ging hier an einen Schützen aus Unterroth.

 

Im Juli geht es nun zu den Bayrischen Meisterschaften auf der Olympischen Schießanlage in Hochbrück. Die Mertinger hoffen dabei, dass sich das Leistungsniveau weiterhin so erfreulich entwickelt.